Der Präsident Gottfried Ewert:

Als Dachverband sind wir für den organisierten Billardsport in Norddeutschland verantwortlich und vertreten die Interessen unsere Mitgliedsvereine aus sportpolitischer Sicht. Mit dem Behindertensport hatten wir bis vor kurzem keine Berührungspunkte. Das mag daran liegen, dass Billard sowieso schon eine der Sportarten mit dem größten Inklusionspotential ist. Im Billardsport kennen wir keine Unterscheidungen nach Behinderungsklassen, wie man sie aus z.B. der Leichtathletik kennt. Behindertensport war für uns bisher eigentlich nur der Rollstuhlsport.
Das änderte sich schlagartig, als wir Informationen und vor allem auch Bild- und Videomaterial verschiedener Meisterschaften der Behindertensportler aus anderen Landesverbänden der Deutschen Billard Union (DBU) bekamen. Die Leidenschaft, der Spaß und der Ehrgeiz, den die Sportler bei ihren Meisterschaften an den Tag legten, hat uns begeistert. So war es nur logisch, dass wir auf die Frage, ob wir nicht auch eine Meisterschaft der Körperbehinderten in Norddeutschland ausrichten wollen, sofort unsere Zusage dazu gaben.
Mit den Baltic Billard Open (BBO) betreten wir also Neuland und sind gleichzeitig stolz darauf, mit Torsten Meinken einen Organisator gefunden zu haben, der den Billardsport und den Behindertensport mit ganzem Herzen lebt und liebt. Durch seine Arbeit ist es gelungen, die bisher wohl größte Meisterschaft für Körperbehinderte Sportler „auf die Beine zu stellen“.
Mit der Ausrichtung der BBO erhoffen wir uns auch im hohen Norden, dass mehr körperbehinderte Menschen den Billardsport für sich entdecken und mit Ehrgeiz, Spaß und Freude dem vielleicht schönsten Hobby der Welt nachgehen.
Unser ganz besonderer Dank richtet sich an die vielen Helfer und Sponsoren. Ohne EURE Hilfe hätten wir die Baltic Billard Open nicht in diesem Rahmen ausrichten können.